So bekommst du mehr Traffic auf deinen Business-Blog

computer traffic

Du schreibst und schreibst und schreibst; du tippst, bis die Finger glühen. Jede Woche kommt ein neuer Blogartikel von dir online. Doch deine Analysen zeigen: Kaum Besucher!

 

Du bist sicher, deine Texte sind klasse und können vielen helfen, aber kaum jemand liest sie. Frustriert schmeißt du hin – so viel Zeit für so geringe Ergebnisse!

Stop! In the naaaaame of customer-loooove! Before you usw… Denn: Deine LeserInnen finden dich höchstwahrscheinlich einfach nicht.

Bevor du das Schreib-Handtuch wirfst, schau dir meine Tipps für mehr Traffic auf deinem Business Blog an. Einige davon wirst du bestimmt schon gelesen, aber noch nicht ausprobiert haben. Andere sind wahrscheinlich komplett neu. Lass dich überraschen 🙂

1. Gastartikel

Mit Gastartikeln auf anderen Webseiten zeigst du nicht nur deine Expertise und baust Backlinks auf, du nutzt vor allem die Reichweite deines Gastgebers, deiner Gastgeberin.

 

Das funktioniert auch umgekehrt super! Biete auf deinem Blog ein Plätzchen für Gastartikel und profitiere auch hier von der Reichweite, wenn dein Gast, deine Gästin den Artikel auf der eigenen Seite bewirbt.

2. Social Media

Erstelle aus deinen Blogartikeln Beiträge für Facebook und/oder Instagram. Aus einem Blogartikel lassen sich mehrere Posts für Social Media erstellen. Einmal geschrieben, mehrfach genutzt 🙂

Verweise in den Posts auf deinen Blogartikel, um die Aufmerksamkeit zu nutzen und den Traffic auf deine Website zu leiten.

3. Pinterest

Pinterest gehört nicht zu Social Media. Die Bildersuchmaschine ist ein idealer Ort, um auf deine Beiträge aufmerksam zu machen. Erstelle mehrere Pins für einen Blogartikel.

 

Du kannst nicht nur Pins für neue Artikel erstellen, sondern auch neue Pins für ältere, immer noch aktuelle und relevante Blogartikel. Pinterest interessiert es nicht, wie oft du auf die gleiche URL verweist.

4. E-Mail-Newsletter

Newsletter-Abonnenten sind Gold wert. Sie vertrauen dir ihre Daten an als Gegenleistung für interessante Informationen.
Sei kreativ – du kannst mehr schreiben als „Schau mal, da ist ein neuer Blogartikel!“ Nimm beispielsweise einen kleinen Auszug des Beitrags oder fasse ein paar Punkte zusammen und verweise dann auf den Artikel.
Wie auch bei den Pins müssen das nicht immer neue Artikel sein. Die wenigsten LeserInnen werden alle deine Blogartikel kennen; versorge sie mit den Highlights.

5. Social Plugin

 

Nutze ein Plugin, das es deiner Leserschaft ermöglicht, deine Beiträge einfach zu teilen. Diese Plugins gibt es auch kostenlos; ich nutze Sassy Social Share von Heateor. Wichtig ist hier, dass Datenschutz gegeben ist, denn: Manche Plugins senden direkt Daten, wenn deine Website aufgerufen wird. Das ist natürlich nicht in Ordnung. Heateor bietet eine große Auswahl an Buttons an. Wenn du die offiziellen Facebook-Schaltflächen wie „Gefällt mir“, „Teilen“ oder „Empfehlen“ verwendest, ist das kritisch und ich rate dringend davon ab. Wenn du die angepassten Share-Buttons verwendest – die keine Daten nachverfolgen–, musst du dir keine Sorgen um Datenschutz machen.
 
Die im Screenshot rosa hervorgehobenen Symbole erfordern einen Hinweis in deinen Datenschutzrichtlinie, da sie Daten direkt weiterleiten. Wenn du ein anderes Social-Share-Symbol verwendest, muss kein Hinweis eingefügt werden und es werden auch keine Daten deiner BesucherInnen von Dritten verfolgt.

 

Social Share

 

6. SEO

Suchmaschinenoptimierung ist DER Weg, um organisch deine Platzierung bei den Suchergebnissen zu verbessern. SEO ist ein sehr umfassendes Thema, das ich an dieser Stelle nicht weiter vertiefe. Informiere dich auf jeden Fall über Onpage- und Offpage-Optimierung und fang einfach an. Das Thema kann schnell überwältigend wirken, fang also am besten mit einem kleinen Bereich an und arbeite dich immer weiter durch. Ich empfehle dir, mit einer gründlichen Keywordrecherche zu beginnen und deine Blogartikel dahingehend zu optimieren. Hier ist ein toller Artikel von Evergreen Media zu Keywordrecherche, mit dem du sofort loslegen kannst.

 

7. RSS

RSS ist eine alte Technologie, die auch heute noch effektiv ist, um Traffic für Websites zu generieren. Der Begriff RSS steht für
„Really Simple Syndication“, obwohl manche Leute es auch als „Rich Site Summary“ bezeichnen. RSS kann als ein Automatisierungstool betrachtet werden, das Benutzern hilft, die neuesten Blogartikel auf ihren Lieblingswebsites zu verfolgen, wodurch Benutzer viel Zeit beim Durchsuchen verschiedener Sites sparen. Obwohl das Aufkommen von Social Media den Bedarf an RSS-Feeds reduziert hat, ist es immer noch nützlich, um tonnenweise Traffic für die Website zu generieren. Hier kannst du mehr zu RSS und Traffic lesen.

 

8. Alte Artikel aktualisieren

Du musst nicht ständig neue Inhalte kreieren, aktualisiere einfach deine bereits vorhandenen! Du kannst z.B.

 

    • Keywords optimieren
    • Verlinkungen prüfen
    • Meta Titel und Description überarbeiten
    • Inhalt prüfen
    • Call-to-Actions hinzufügen

 

Fang am besten mit den Artikeln an, die bereits nahe an der ersten Seite in den Suchergebnissen sind. Hier hast du die besten Chancen dein Ranking zu verbessern. Webseiten, die bereits auf Platz 1 sind, fasst du besser nicht an. Hier besteht die Gefahr der Verschlimmbesserung.

 

Deine Traffic-Checkliste zusammengefasst:

1. Gastartikel schreiben und anbieten
2. Social Media nutzen
3. Pins erstellen
4. E-Mail-Newsletter versenden
5. Social Plugins einfügen
6. SEO – Optimierung
7. RSS nutzen
8. Alte Artikel updaten

Lesen allein wird dir keine BesucherInnen bringen. Also: Hake ab, was du bereits aktiv machst.
Erstelle jetzt deinen Action-Plan!
 
Suche dir für den Start 2 – 3 weitere Traffic-Booster und probiere sie ca. 3 Monate aus. Wieso drei Monate? Du kannst nicht einen Pin erstellen und erwarten, dass deine Traffic-Zahlen in die Höhe schießen. Alles braucht seine Zeit. Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor – das überfordert schnell und die Motivation ist weg.

Nimm dir lieber weniger vor aber bleib dran und analysiere, ob die Maßnahmen gute Ergebnisse bringen. Wenn nicht: Raus damit und next!
 
Let‘s go!!!
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