Content Repurposing – Inhalte clever recyceln

content repurpose

Hinweis: Dieser Beitrag ist Teil meiner 28 – 8 Tage bloggen Challenge. Er wird über vier Tage hinweg erstellt. Schreiben mit Live-Ticker sozusagen 🙂 Am 28.02.2022 schreibe und veröffentliche ich den letzten Teil. Dann ist der Artikel fertig.

Gute Inhalte zu erstellen kostet viel Zeit, egal ob für deinen Business-Blog oder Social Media.
 

Deine Inhalte haben es nicht verdient, ein One-Hit-Wonder zu sein.

 

Was tun? Ganz klar: Verwende deine bereits erstellen Inhalte mehrfach.

 

Welche Vorteile es hat und wie genau du das machst, erfährst du in diesem Beitrag.

Was bedeutet Content Recycling bzw. Content Repurpose?

Content Recycling, auch Content Repurpose genannt, ist die Wiederverwendung von bestehenden Inhalten.

 

Ziel ist, die Reichweite der Inhalte zu erhöhen.

 

Recycelte Inhalte werden i. d. R. in ein neues Format umgewandelt, z. B. wird aus einem Blogbeitrag ein YouTube-Video oder mehrere Social Media-Beiträge.

 

Content Repurpose bedeutet nicht, Inhalte 1:1 zu kopieren und deinem Publikum auf einer anderen Plattform genau so wieder zu servieren.

Warum solltest du deine Inhalte wiederverwenden?

1. Du sparst Zeit bei der Content-Erstellung

Für dein Content-Marketing brauchst du ständig neue Beiträge. Konsistenz ist der Schlüssel zum Erfolg.
Deine hochwertigen Inhalte wiederzuverwenden, beschleunigt den Prozess der Content-Erstellung, ohne an Qualität einzubüßen.


2. Du erhöhst deine Reichweite


Wenn du Inhalte wiederverwendest, steigerst du die Anzahl der Personen, die du erreichst. Im Wesentlichen teilst du die Highlights eines Inhalts, z. B. eines Blogbeitrags, über mehrere Kanäle in unterschiedlichen Formaten. Hier kannst du natürlich auch Cross Promotion machen und auf deinen Blogbeitrag verweisen.


3. Sprich ohne großen Mehraufwand unterschiedliche Phasen der Customers Journey an


Das Informationsbedürfnis deiner Zielgruppe variiert, abhängig davon, in welcher Phase der Customer Journey sie sich befinden.
Unterschiedliche Formate decken das wunderbar ab. Auf Instagram kannst du bspw. mit Feed-Posts Neugier wecken, mit persönlichen Storys eine Bindung aufbauen, mit Blogbeiträgen deine Expertise zeigen. Alles mit Inhalten, die du bereits erstellt hast.


4. Content Recycling verbessert dein SEO-Ranking

Der Zusammenhang zwischen der Wiederverwendung von Inhalten und der Suchmaschinenoptimierung besteht darin, dass die Wiederverwendung von Inhalten eine Webseite sichtbarer macht.
Beschränkst du dich bspw. nur auf Blogbeiträge, ist deine Website wie eine einsame Insel. Kaum BesucherInnen sind für Google ein Signal, dass dein Inhalt nicht relevant ist. Durch das Teilen deiner Inhalte auf unterschiedlichen Plattformen schafft die Verbindung zu deiner Website.


5. Es entsteht eine stimmige Content-Marketing-Strategie

Die Wiederverwendung von Inhalten trägt auch dazu bei, dass dein Zielpublikum dich und deine Content-Marketing-Strategie als harmonisch wahrnimmt. Wenn deine Inhalte auf den einzelnen Kanälen miteinander verbunden sind, gibst du deinem Zielpublikum das Gefühl, dass es einen klaren Plan. Es entsteht ein einheitliches Gesamtbild.

Wie kannst du Content wiederverwerten?

1. Newsletter

Verwende Teile deines Blogbeitrags für deinen Newsletter. Nicht jede:r hat Zeit und Lust, deinen frisch veröffentlichten Blogartikel immer sofort zu lesen. Fasse die wichtigsten Punkte zusammen oder wähle ein bestimmtes Unterthema aus und erstelle daraus deinen Newsletter. Möchtest du Cross Promotion betreiben, kannst du auf deinen Blogbeitrag hinweisen.

2. Video

Video-Formate werden immer wichtiger, egal auf welcher Plattform. Wenn du Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf deinem Blog anbietest, kannst du daraus ein Video erstellen, in dem du diese Schritte zeigst. Umgekehrt kannst du aus einem Video-Interview mit Experten/-innen eine Transkription für deinen Business-Blog erstellen.

3. E-Books

E-Books sind ein sehr effektiver Weg, deine Newsletter-Liste zu vergrößern. Nutze deine Blogbeiträge zu einem Thema, um daraus ein E-Book zu erstellen. Du musst die Beiträge nur logisch strukturieren, ein Inhaltsverzeichnis einfügen sowie Einleitung und Schluss.

4. Podcast

Greife beliebte Themen aus deinem Business-Blog auf und vertiefe sie in deinem Podcast. Auch die Video-Interviews mit den ExpertInnen kannst du als Audio für deinen Podcast verwenden oder beides kombinieren. Je nachdem, welches Thema genau du behandelst.

5. Templates und Checklisten

Um deine LeserInnen bestmöglich zu unterstützen, kannst du für bestimmte BeiträgenTemplates und Checklisten erstellen. Wenn du bspw. eine Anleitung geschrieben hast, kannst du diese in Kurzform zum Ausdrucken als PDF bereitstellen. So kommen deine LeserInnen ins Tun und du verwandelst sie in begeisterte LeserInnen, die sehr wahrscheinlich zu KundInnen werden.

Wie du Inhalte für Social Media wiederverwendest

Einige der bereits genannten Tipps für die Wiederverwendung deiner Inhalte gelten auch für Social Media. Hier möchte ich auf mehr auf die einzelnen Formate eingehen.

1. Infografiken: Infografiken aus deinem Blogbeitrag oder auch aus Teilen deines Blogbeitrags lassen sich gut in Infografiken umwandeln. Diese kannst du gut auf Instagram und Facebook verwenden.

2. Karussell-Posts: Wenn du deine Blogbeiträge ordentlich strukturierst, kannst du die einzelnen Absätze nutzen, um daraus schnell Inhalt für 1 – 3 Karussell-Posts für Instagram zu erstelle.

3. Videos: Verwende Teile deiner Text-Inhalte, um kurze Videos zu erstellen. Diese kannst du gut auf Instagram, TikTok und YouTube nutzen.

4. Kürzere Beiträge: Auf LinkedIn sind Branchen-News und dein ExpertInnen-Wissen gefragt. Passende Beiträge auf deinem Blog kannst du hier verwenden, indem du bspw. Kernpunkte zusammenfasst oder direkt mehrere kürzere Inhalte erstellst.

5. Zitat-Grafiken: Wer liest nicht gerne Zitate? Wähle aus deinem Beitrag die wichtigsten Erkenntnisse, aussagekräftige Sätze oder erstelle ein ganz neues Zitat auf Basis deines Beitrags. Zitate eigenen sich sehr gut als visueller Beitrag auf Facebook, Instagram und Twitter.

Fazit

Als selbstständige Unternehmerin musst du dir deine Zeit sehr gut einteilen. Content-Erstellung ist nur ein wichtiger Teil deiner Aufgaben. Recycle deinen Content clever und erhalte mehr Sichtbarkeit, mehr Zeit für andere Tätigkeiten und mehr KundInnen.

 

Take action: Such dir noch heute einen Evergreen Content aus, der bereits gut läuft und verwende ihn für ein anderes Format.

PS: Dies ist der letzte Beitrag der 28 – 8 Tage bloggen Challenge  🙂

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